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Unsere Geschichte

1937

wird in Frankfurt am Main von Eberhard Borst im Auftrag der Bauwirtschaft eine Lehrbaustelle gegründet. Dort sollen praktische Fähigkeiten der Lehrlinge im Bauwesen trainiert werden. Die Lehrbaustelle übersteht die Kriegswirren; nach dem 2. Weltkrieg werden dort die typischen Bau-Berufsgruppen vom Maurer bis zum Polier ausgebildet. Auch seine europäische Ausrichtung macht die Lehrbaustelle bekannt. Später wird diese Lehrbaustelle zum Gedenken an ihren Gründer Eberhard-Borst-Lehrbaustelle genannt.

1990

wird auf dem Gebiet der ehemaligen DDR das duale Berufsbildungssystem eingeführt.

1990/91

Von Firmen, Innungen und Verbänden werden das Bildungszentrum Ostthüringen e. V. und das Berufsförderungswerk Bau Thüringen e. V. gegründet. Damit ist eine flächendeckende und schnell auch hochqualitative Ausbildungsversorgung der Thüringer Bauwirtschaft gewährleistet. Auch die Weiterbildung im Bereich Bau und Metall gehört seit Anbeginn zur Kernkompetenz der Vereine; fachlich kompetent wurden seitdem viele tausend Facharbeiter, Vorarbeiter, Poliere und Bauingenieure geschult. In den nächsten Jahren werden im laufenden Lehrbetrieb die Ausbildungszentren nach modernstem Standard ausgebaut. Das BZO baut eine Ausbildungsstrecke im Bereich Umwelttechnik auf.

1995

BFW, BZO und EBL rufen die »Gütegemeinschaft Bildungseinrichtungen der Bauindustrie Hessen-Thüringen« ins Leben. Dieses Siegel bürgt für hochqualitative Bildung nach den strengen Kriterien der deutschen Bauindustrie. Das BZO beginnt eine fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen des gesamten europäischen Auslands mit einem alljährlich stattfindenden sommerlichen Jugendaustausch.

1998

Die Zeichen der Zeit stehen auf Veränderung; die Bauwirtschaft ist in der Krise. Neue Ideen müssen her. Weil in ganz Europa Tunnel gebaut werden, beginnt in einer fruchtbaren Zusammenarbeit von BZO, BFW und Sprengschule Dresden die Umschulung von Bauarbeitern und Bergleuten zum Tunnelbauer/Mineur. Gegen den Trend boomt das Geschäft.

2000/2001

BFW und BZO blicken auf jeweils 10 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Inzwischen erfolgte vom Land Thüringen die Anerkennung als Träger der freien Jugendberufshilfe. Die bisherige Entwicklung von Kompetenz und Leistungsfähigkeit sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit von BFW und BZO werden von allen Seiten sehr positiv bewertet. Daraus gedeihen überzeugende Pläne zu einem Zusammenschluss der Unternehmen. Schon bald beschließen die Vorstände von BFW und BZO die Vereinigung. Mitglieder des Vereins sind der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., die IG BAU sowie einige Bauinnungen. Zum Sitz des Vereins wird die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt bestimmt.

2002

Die neue Geschäftsstelle in der Erfurter Blosenburgstraße ist fertig; ein neuer Name soll die Kompetenzen besser fassen. Als Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. (BiW BAU) bieten wir nun alle Bildungsmaßnahmen rund um Bautechnik, Anlagenbau und Umwelttechnik und führen sie mit anerkannt höchstem Standard durch. Unser Zentrum in Walldorf erhält im Rahmen eines Pilotprojektes den BIBB-Förderstatus für ein »Kompetenzzentrum Baumaschinentechnik«. Das BiW BAU hat fünf Zentren in ganz Thüringen. Neue Konzepte und Ideen sowie die permanente Verbesserung des Bisherigen machen uns zum leistungsfähigsten Bildungsdienstleister des Freistaates. Darauf sind wir mit Recht stolz. Erfordert dies doch enormes Engagement unserer Mitarbeiter - vom Fachkabinett bis zum Sekretariat - und hohe Innovationskraft des gesamten Unternehmens.

2003

Neue innovative Bildungsgänge werden konzipiert und umgesetzt. So startet - erstmals in der Geschichte der BRD - in Walldorf die Ausbildung zum »Baugeräteführer mit Fachhochschulreife«. Die Bahnbau-Ausbildung wird im Rahmen eines von uns entwickelten Pilotprojektes mit einem Bauingenieur-Studium der FH Erfurt kombiniert; diese Bahnbau-Spezialisten werden von der Wirtschaft bereits dringend erwartet. Im Weiterbildungsbereich werden entsprechend der fortschreitenden technischen Entwicklung und dem entstehenden Bedarf der Betriebe neue, wegweisende Lehrgänge entwickelt. Als Beispiele seien genannt:

  • Baumaschinensteuerung via Satellit
  • Zertifizierter Betonsanierer
  • Bauen im Bestand für Poliere

Das BiW BAU startet seinen »Europa-Job-Service Jena«, der Arbeitsuchende aus Thüringen in alle Staaten der europäische Union vermittelt. Dort ist die deutsche Qualifizierung am Bau gefragt.

2004

Weil nach unserer Überzeugung zukünftig nur große Einheiten am Markt bestehen können, erhält die jahrelange gute Zusammenarbeit von EBL und BiW BAU ein festes Gewand. Die Eberhard-Borst-Lehrbaustelle e.V. wird bei einer großen Veranstaltung auf der Wartburg feierlich auf das Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. aufgeschmolzen und erhält den Namen EBL Bildungszentrum Frankfurt. Das BiW BAU gibt ab 2004 seine Firmen-Zeitung »B+B Bildung und Beruf« heraus. Das BiW streckt seine Fühler besonders nach Osteuropa aus, um Kooperationsmöglichkeiten zur Aufbauhilfe zu ergründen. Pläne zum Aufbau einer eigenen Akademie für Fach- und Führungskräfte im Bauwesen bekommen ein konkretes Ziel: Schloss Ettersburg bei Weimar.

2005

Das Aus- und Fortbildungszentrum des Baugewerbes Erfurt-Weimar schließt sich als AFZ Weimar an das BiW BAU an. Das BiW führt nun in 7 modernen Zentren ein breites Spektrum von fachkompetenten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch. Damit ist das BiW einer der bedeutendsten Bildungsträger der deutschen Bauwirtschaft. Schloss Ettersburg - Teil des UNESCO Weltkulturerbes »Klassisches Weimar« wird an das BiW BAU übertragen, welches dort seine BauhausAkademie etablieren will. Ministerpräsident Dieter Althaus ist Schirmherr des Projekts Ettersburg. Das BiW BAU erhält von der Europäischen Kommission den Zuschlag zur Betreibung eines »Europe-Direct-Informationsrelais«.

2006

Die Umbaumaßnahmen auf Schloss Ettersburg beginnen. Das BiW BAU gibt gemeinsam mit dem Kuratorium Schloss Ettersburg einen kulturhistorischen Band über das Schloss heraus.

asdf

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