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Der Tag der Roadmaker

10.03.2010

Gispersleben. (tlz) So viel steht fest: Pflastermüde wird man im Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen (BiW) wohl nie. Denn auch beim inzwischen schon achten „Straßenbauertag" war die Begeisterung der Auszubildenden für ihren künftigen Beruf sehr deutlich spürbar. Seit acht Jahren wird durch diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Berufsbildungszentrum Weimar zu einem Leistungsvergleich der künftigen Straßenbauer und Bauingenieure angeregt, denen jeweils ein Thema, nicht aber die Umsetzung von diesem vorgegeben wird. Nach innovativen Werkstoffen, modernen Baumaschinen und dem historischen Straßenbau, der in den Vorjahren zum Inhalt gemacht wurde, ging es in diesem Jahr um die „Spur der Steine", um Pflasterbefestigungen aus Naturstein und deren Bedeutung. Die Art, wie die die Spur verfolgt wurde, blieb dabei den Auszubildenden überlassen, die es schafften, ein informatives und sehr breites Spektrum zu präsentieren. Es ging um die Pflasterflächen von Bad Langensalza und um die Einfahrt des Erfurter Petersberges, die Orangerie in Gotha wurde unter die Lupe genommen und die Weggestaltung um das Mahnmal in Buchenwald. Aber auch außergewöhnliche Pflaster fanden bei den Jugendlichen Beachtung, wie der Walk of Fame in Los Angeles und die Installation „Stolpersteine" in Weimar. Recherchiert haben insgesamt 13 Projektteams (6 Projekte wurden nominiert) dabei auch die Botschaft, die mit der Anordnung der Steine und Gestaltungselementen vermittelt werden soll. Sie hatten die Aufgabe, eine Beziehung zu einem immer wieder modernen Material und seiner Gestaltungsgeschichte herzustellen. Für die Auszubildenden des dritten Lehrjahres war der „Straßenbauertag" auch diesmal wieder der Höhepunkt der Ausbildung im BiW - zumal sie vor ihren künftigen Arbeitgebern zeigen konnten, welches Potential sie an ihrem künftigen Arbeitsplatz mitbringen werden - bei André Grund, Chris Rothe, Kai Denke, Julia Schlösser, Alexander Schmalzel und Pascal Wurst ist es sogar der „Roadmaker-Award", der zum Abschluss für die besten Projekte des Wettbewerbes (Orangerie und Buchenwald) überreicht wurde.

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