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Know-how an andere Länder weitergeben - Bildungswerk Bau schult Berufsschullehrer aus Tadschikistan

10.01.2011

Heute reisen elf tadschikische Gäste wieder in ihre Heimat zurück. Was sie mitnehmen sind Erfahrung und Wissen, das sie für die Umsetzung der großen Aufgaben, vor denen ihr Land steht, benötigen werden. Im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme waren die elf tadschikischen Berufsschullehrer im Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen (BiW BAU), Aus- und Fortbildungszentrum Erfurt (AFZ Erfurt) zu einer Fortbildungsmaßnahme in der Fachrichtung Bautechnik zu Gast. Bereits in den Jahren 2007 bis 2010 führte das BiW BAU mehrere derartige Bildungsmaßnahmen für ausländische Berufsschullehrer (China, Äthiopien), aus dem Bereich Bautechnik, im Auftrag der Internationalen Entwicklungs- und Weiterbildung gGmbH durch. Die Fortbildungsmaßnahme ist eingebettet in ein Weiterbildungsprojekt  zwischen dem tadschikischen Bildungsministerium und der InWEnt. Im Mittelpunkt dieses Projektes standen die Weiterqualifizierung von ausgewählten tadschikischen Fachkräften zu speziellen Fachthemen sowie der Wissenstransfer in Schulen und Betrieben vor Ort. Die tadschikischen Gäste waren nur vier Wochen in Erfurt und wurden im BiW BAU fachbezogen in der Anwendung moderner handlungsorientierter Methoden, der Organisation praxisorientierter beruflicher Aus- und Weiterbildungsgänge, der Verwirklichung von Qualitätsstandards in der Berufsbildung geschult und über den neuesten Stand der Technik in ihrer beruflichen Fachrichtung informiert. Die InWEnt gGmbH steht für Personal- und Organisationsentwicklung in der internationalen Zusammenarbeit. Die Angebote der Gesellschaft richten sich an Fach- und Führungskräfte und an Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. InWEnt arbeitet gleichermaßen mit Partnern in Entwicklungs-, Transformations- und Industrieländern und erreicht jährlich etwa 55.000 Personen. Hauptgesellschafter von InWEnt ist die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Darüber hinaus sind die Länder über die Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) und die Wirtschaft über die Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) als Gesellschafter vertreten. InWEnt ist 2002 hervorgegangen aus der Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) und der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE). Auf Deutscher Seite kooperiert die Abteilung 4.02, Moderne Medien und Curriculumentwicklung in der beruflichen Bildung, der InWEnt in Magdeburg mit Fachpartnern verschiedener Fachrichtungen.

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