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Straßenbauer/-in

Warum Straßenbauer/-in?

440.000 km Straßen hat unser Land. Millionen Fahrzeuge sind täglich darauf unterwegs. Die Straße ist der wichtigste Verbindungsweg unserer motorisierten westlichen Gesellschaft.

Bauen und erneuern. Örtliche und überregionale Straßen, Bundesstraßen, Fernstraßen, Autobahnen werden ständig gepflegt, überholt und erneuert. Neue Straßen werden gebaut und bestehende erweitert. Allein der Bund stellt bis 2015 ganze 80 Milliarden Euro für den Ausbau der überregionalen Straßen zur Verfügung. In dieser Summe sind die örtlichen Straßen noch gar nicht inbegriffen! Jede Menge interessante Arbeit für Straßenbauer steht an!

Vielfältige Aufgaben. Straßenbauer bauen Wege für die Zukunft. Ob das Pflastern einer Fußgängerzone oder das Herstellen einer Flugzeuglandebahn – die Aufgaben sind so interessant wie vielfältig. Zudem kommt man herum und sieht einiges von der Welt. Und als Straßenbauer kann man sich die Muckibude getrost sparen.

Was machen Straßenbauer/-in?

  • Durchführung von Vermessungsarbeiten mit modernster Messtechnik (Laser, GPS)
  • Ausschacht- und Erdarbeiten (manuell und maschinell)
  • Sicherung von Baugruben und Gräben
  • Herstellung des Unterbaus von Straßen und Plätzen
  • Herstellung, Instandsetzung und Reparatur von Straßendecken
  • Bedienung von Maschinen und Geräten
  • Verarbeitung von Beton- und Bitumenbaustoffen
  • Verarbeitung von Pflastersteinen, Platten und Randbefestigungen
  • Einbau von Entwässerungssystemen in Straßenbauwerke
  • Umweltgerechte Entsorgung von Abbruchmaterial

Anforderungen an Straßenbauer/-in

Zupacken
Straßenbauer sollten gesund sein und sich nicht vor körperlicher Arbeit scheuen, auch wenn heute vielfach Maschinen die schwersten Tätigkeiten übernehmen.

Mitdenken
Straßenbau ist nix für Schläfertypen. Nur wer bei den ablaufenden Prozessen mitdenkt, wird hier gebraucht.

Freude an Technik und technisches Verständnis
Straßenbauer bedienen moderne Maschinen und Geräte.

Geschicklichkeit
Straßenbauer müssen geschickt mit Arbeitsmitteln umgehen können.

Faible für kontinuierliche Arbeit
Straßenbauer müssen oft im Schichtbetrieb arbeiten, wenn eine Straße gefertigt wird. Da gibt es kein Halten!

Mobilität
Straßenbauer sind – je nach Betrieb – viel unterwegs.

Ihr Weg zum Straßenbauer/-in

  • Sie schließen mit einem Bauunternehmen einen Ausbildungsvertrag ab. Dieser kann für zwei Jahre abgeschlossen und später auf drei Jahre verlängert oder gleich für drei Jahre abgeschlossen werden.
  • Ihr Betrieb meldet Sie zum Unterricht in der zuständigen Berufsschule und zur überbetrieblichen Ausbildung in einem Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft an, das Ihnen auch für Informationen zur Verfügung steht.
  • Die gestufte Ausbildung der Bauwirtschaft beginnt. Sie erhalten eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung. In Ihrer Ausbildung werden Sie alle theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten erwerben, die Ihnen später im Beruf von Nutzen sind.

Ihr Ausbildungsweg zum Straßenbauer/-in

1. Ausbildungsjahr: Berufliche Grundbildung

  • 18 Wochen Ausbildungsbetrieb, 20 Wochen Ausbildungszentrum, 14 Wochen Berufsschule

2. Ausbildungsjahr: Allgemeine berufliche Fachbildung

  • 27 Wochen Ausbildungsbetrieb, 13 Wochen Ausbildungszentrum, 12 Wochen Berufsschule
  • ABSCHLUSS Stufe 1 als "Tiefbaufacharbeiter Schwerpunkt Straßenbauarbeiten" (Kammer-Prüfung)

3. Ausbildungsjahr: Besondere berufliche Fachbildung

  • 38 Wochen Ausbildungsbetrieb, 4 Wochen Ausbildungszentrum, 10 Wochen Berufsschule
  • ABSCHLUSS Stufe 2 als "Straßenabuer" (Kammer-Prüfung)

Erstausbildung im Bauwesen?

Die Berufsausbildung im Bauwesen dauert generell 2 oder 3 Jahre. In der Stufenausbildung baut die Spezialisierung auf der Grundbildung auf.

Im Bauwesen erfolgt die Ausbildung abwechselnd in der Berufsschule, welche theoretische Kenntnisse vermittelt sowie im Ausbildungsbetrieb und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum, wo praktische Fertigkeiten vermittelt werden.

Berufspyramide Berufspyramide

Es sind noch Fragen zu dem Beruf offen geblieben?

Kein Problem, kontaktieren Sie uns einfach über unser Kontaktformular.


Sie haben Abitur?

Die Bauwirtschaft hat innovative duale Studiengänge an verschiedenen Standorten in Deutschland im Programm.

Dein Ausbildungsweg

1. Stufe



Abschluss
Tiefbaufacharbeiter/- in, Schwerpunkt Straßenbauarbeiten
Dauer
2 Jahre


2. Stufe


Abschluss
Straßenbauer/- in
Dauer
1 Jahr zusätzlich zur Grundbildung


Weiterbildung


Abschluss
diverse Zertifikate und Berechtigungen möglich
Dauer
unterschiedlich, 1 Tag bis mehrere Wochen


Aufstiegsfortbildung


ohne Hochschulreife
Vorarbeiter/-in, Werkpolier/-in, Geprüfter Polier/-in, Meister/-in
mit Hochschulreife
Bachelor, Master, Dipl.-Ingenieur/-in